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Im Rahmen des Citadel Music Festivals

Ausstellungssäle Bastion Kronprinz

Entdeckungen. Schwaan und die Landschaftsmaler
Die einzige Künstlerkolonie Mecklenburgs


Dauer: 14.6. – 29.8.

E
intritt:     Über die Eintrittskarte der Zitadelle
Geöffnet:  Mo - So 10 bis 17 Uhr

(Für Besucher des Citadel Music Festivals ist die Ausstellung jeweils zu den Konzerten ab Einlass bis Konzertbeginn geöffnet und kostenlos zu besichtigen)

Sonderschau HELLA HORSTMEIER siehe weiter unten!

Umflossen von Warnow und Beke liegt zwischen bewaldeten Hügeln die Stadt Schwaan. Wie anderswo in Europa entstand auch hier in der zweiten Hälfte des 19. Jh. um 1880/85 eine Gemeinschaft von Malern, deren Hauptsäulen die gebürtigen Schwaaner Franz Bunke, Rudolf Bartels, Peter Paul Draewing und der Hamburger Alfred Heinsohn bilden.

Franz Bunke ist der Durchbruch der Freilichtmalerei in Mecklenburg zu verdanken. Rudolf Bartels und Alfred Heinsohn hingegen näherten sich in ihren Arbeiten auf unterschiedliche Weise zunehmend der modernen bis abstrakten Malerei. Die Annäherungen an die Moderne lassen Bartels zum bedeutendsten Mecklenburger Künstler der ersten Hälfte des 20. Jh. werden.

Die Ausstellung zeigt rund 120 charakteristische Werke dieser Kolonie aus privatem und aus dem Besitz der Stadt Schwaan. Sie findet in enger Zusammenarbeit mit dem Museum “Kunstmühle” in Schwaan statt. Dies widmet sich in seiner Ausstellungs- und Samm- lungstätigkeit vorrangig der Mecklenburgischen Kunst und besonders den Malern der Schwaaner Künstlerkolonie.

Im Jahr 2000 ist Schwaan Mitglied im Verbund EuroArt, der Organisation der europäischen Künstlerkolonien, geworden. Sie setzt sich zum Ziel, die gemeinsame europäische Tradition und Kultur zu bewahren und zu pflegen. Mit gemeinsamen Projekten und Ausstellungen werden die schöpferische und dynamische Kraft und die Bedeutung der Gründungen der Künstlerkolonien im 19. Jahrhundert  in Europa aufgezeigt.

Im Rahmen der Ausstellung werden im großen Ausstellungssaal vier Skulpturen der Berliner Künstlerin HELLA HORSTMEIER gezeigt.

Hella Horstmeier

in Wernigerode/Harz geboren
lebt und arbeitet seit 1981 in Berlin
seit 1983 Einzel- u. Gruppenausstellungen
seit 1992 Int. Symposien im In- u. Ausland
seit 1995 Mitglied im Verein Berliner Künstler
2001 ARAG-KUNSTPREIS

Veröffentlichungen in:
„Die begreifbare Plastik“, 1989
„Rudolph-Wilde-Park“, 1991
Skulpturenparket Munkebjerg, 1991 und 1994
„Europa ohne Grenzen", 1992
„Tatorte“, 1997 
„Natur-Kunstzeichen", 1997
„Moto Perpetuo“, 1998
„Kunst und Alltag“, Land Brandenburg, 1999
Internationalt billedhuggersymposium, 1999
„Hartgesteinsymposium Angermünde“, 2000
„horizonte IV“, 2002
„Hommage a Berlin“, 2003
„Grenzfall“, 2003

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Gemälde "Obstbaumbltüte" von Rudolf Bartels
Gemälde von Franz Bunke, "Morgennebel", 1910
Gemälde von Alfred Heinsohn, "Hamburger Hafen", 1915/16
Gemälde Rudolf Bartels, "Laternenkinder", 1912
Foto: Hella Horstmeier
Abb. "Bei der Stange bleiben", 2001, Terrakotta/ Stahl