|
Längst kein Geheimtipp ...
mehr sind weit über die Grenzen Berlins hinaus die Kunstausstel- lungen auf der Zitadelle. Mit dem Wiener Ernst Fuchs oder Edgar und Michael Ende haben Phantasten in den Ausstellungsräumen der Zita- delle genauso ein Gastrecht wie andere bekannte Künstler, genannt seien nur Horst Janssen, HR Giger, Heinz Mack, Otmar Alt oder Carl Barks. Aber auch Künstler der sogenannten „verschollenen Genera- tion“, die wiederentdeckt oder erst entdeckt werden wollen, sind im Ausstellungsprogramm zu finden. So verwundert es nicht, auf Namen wie Wilhelm Kohlhoff, Leornard Sandrock, Hans-Joachim Staude oder aber auch auf Johann Walter-Kurau und Künstler seiner Malschule zu stoßen.
Seit dem Jahr 2005 findet eine Konzentration auf eine bis zwei große Kunstausstellungen in den Ausstellungssälen der Bastion Kronprinz (8) statt. Begonnen wurde mit der Ausstellung “Fantastische Welten”, einer grenzüberschreitenden Kunstreise mit rund 150 Gemälden, Grafiken und Skulpturen u.a. von Bele Bachem, Bengel, Arik Brauer, Giorgio de Chirico, Fabricio Clerici, Martin Dittberner, Edgar Ende, Ernst Fuchs, H.R. Giger, Johannes Grützke, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter, Horst Janssen, John Martin, Richard Müller, Walter Navratil, Richard Oelze, Christian d´Orgeix, Francis Picabia, Franz Radziwill, Ursula Schultze-Bluhm, Dorothea Tanning, Bruno Weber, Paul Wunderlich, Tatsuhiko Yokoo sowie mit Arbeiten zahlreicher “junger” Fantasten. Die Ausstellung wurde ermöglicht durch Leihgaben aus Museen, Galerien, Privatbesitz und von Künstlern. Höhepunkt des Jahres 2008 war die Ausstellung “Abgründe - HR Giger, Horst Janssen, Guido Sieber” mit Hauptwerken der Künstler zu diesem außergewöhnlichen Thema. Im Jahr 2009 verzauberte der Berliner Künstler Hans Scheib mit seinen Skulpturen und Grafiken die Zitadelle nicht nur in der Bastion Kronprinz sondern auch im Freigelände und an weiteren außergewöhnlichen Orten unter dem Thema “Drachenzähne und Anderes”. Es folgten Ausstellungen u.a. mit Ernst Leonhardt 2010 und Matthias Koeppel & SOOKI 2011.
|