|
Der Gotische Saal im Palas
Der Juliusturm und der Palas sind die ältesten Bauten auf dem Gelände der Zitadelle. Der Juliusturm aus dem 13. Jahrhundert, ursprünglich Wohn- und Wehrturm, ist zugleich das älteste profane Bauwerk im Berliner Raum. Der Palas stammt aus dem 15. Jahrhundert, war Repräsentationsort und Wohnbereich der Markgrafen von Brandenburg, später Witwensitz der Kurfürsten. Beim Bau der im neuitalienischen Stil errichteten Zitadelle im 16. Jahrhundert wurden die beiden Gebäude in die neue Festung integriert. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten befindet sich jetzt im Palas der „Gotische Saal“.
Wer erst einmal im Gotischen Saal steht, ist beeindruckt von seiner warmen Ausstrahlung aber auch von der einmaligen Akustik. Die vielfältigen klassischen Konzerte im Gotischen Saal sind weit über Spandaus Grenzen hinaus bekannt, für die Spandauer ist es der Ort für offizielle Anlässe.
Der Gotische Saal bietet mit 300 Quadratmetern bei einem Konzert oder einer Lesung ca. 240 Personen Platz. Für Konzerte steht ein Konzertflügel bereit. Gern wird der Gotische Saal aber auch für Hochzeitsfeiern, Empfänge oder ein Dinner gebucht. In diesen Fällen empfiehlt es sich, das angrenzende Foyer mit weiteren 250 Quadratmetern hinzuzunehmen. Das Foyer schmiegt sich an den Juliusturm, ein Treppenaufgang und ein Fahrstuhl führen direkt in den Gotischen Saal.
Der Zugang in den Gotischen Saal ist aber auch über eine große breite Außentreppe möglich. Ein behindertengerechter Zutritt ist über den Fahrstuhl im Foyer gewährleistet. Toiletten, auch für Behinderte, und eine Künstlergarderobe befinden sich in unmittelbarer Nähe.
|